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Geist und Natur als verbindendes Muster des missing-link-institut

Als Missing Link bzw. fehlendes Bindeglied wird in der Evolutionsbiologie ein bislang fehlendes fossiles Knochenmosaik bezeichnet, das die Merkmale von zwei verschiedenen Arten aufweist. Es wurde im Rahmen der Evolutionsbiologie als Übergangsform vorhergesagt und als transitionales Fossil bezeichnet. Im Englischen wird der Begriff „missing link“ oft umgangssprachlich gebraucht.

 

Das Prinzip des Missing Link wurde 1972 vom deutschen Rockjazz-Pionier Volker Kriegel durch das Meilensteinalbum "INSIDE: MISSING LINK" illustriert. Das Album war das fehlende Bindeglied, das Missing Link zwischen den damals als grundverschieden geltenden Universen Rock und Jazz. Es waren die bis dahin unerkannten patterns which connect die gemeinsamen Stilelemente, eine musikalische Metapher der Evolutionstheorie.

Der Begriff wurde nicht (wie auch ich bisher fälschlich angenommen hatte) von Charles Darwin oder Thomas Henry Huxley für das vermutete fehlende Bindeglied zwischen Affen und Menschen geprägt. Sondern der Erfinder des Begriffs ist der englische Geologe Charles Lyell um 1851. Gleichwohl geht es um die zwei zentrale Fragen: Stammt der Mensch vom Affen ab, und wurde damit Gott von den Menschen gemacht oder umgekehrt? Die schon von Darwin im Rahmen seiner Evolutionstheorie vorhergesagten fossilen Entdeckungen von Missing Links waren zu seinen Zeiten noch relativ selten. Damit ist eigentlich Charles Lyell und nicht Charles Darwin der namengebende Patron des missing-link-institut.
Nun werden am missing-link-institut keine alten Knochen ausgegraben (das Institut wird eher von einem solchen geleitet), sondern hier wird nach den fehlenden Bindegliedern, den Missing Links oder Meta-Mustern in Biographien und/oder Organisationen gesucht. Dies sind die zentralen Meta-Muster, die das Gewordensein einer Person oder Organisation in der Tiefenanalyse (jenseits von aktuellen "tagespolitischen" Fragestellungen) in den Entwicklungsverlauf und -zusammenhang der Biographie und des Lebenszyklus stellen, den Lebenspartituren.

Zur Realisierung der Lebenspartituren werden die Missing Links zwischen der Innen- und der Außenwelt und den großen Lebens- und Organisationsmustern aufgespürt. Dadurch werden die geheimen unterirdischen biographischen Baupläne sichtbar. Über die Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden sie in bildgebenden Verfahren vom Klienten symbolisch enthüllt (siehe Beispiele im Photoalbum).
Dies führt zum "Big Picture" des bisherigen Lebens mit den zugehörigen Details und ermöglicht für die Zukunft die Entscheidung unentscheidbarer Fragen und eröffnet biographische Übersicht, Sinnstrukturen und Steuerungsperspektiven in den Dimensionen:

 

Rückblick Einblick Weitblick Überblick Durchblick Ausblick


Der Slogan des missing-link-instituts „patterns which connect“ spiegelt nicht nur die nachhaltigen Kundenbeziehungen wider, sondern zitiert auch „Geist und Natur“ von Gregory Bateson, einem der theoretischen Urväter der heutigen Systemwissenschaften. In diesem Buch erweitert Bateson Darwins Theorie zu einer "Ökologie des Geistes". Bateson schrieb:
„Wir haben eine Stufenleiter des Denkens konstruiert. Wie denkt man nach überworüber? Ach ja das Muster, das verbindet.

Meine zentrale These läßt sich nun in Worten andeuten: Das Muster das verbindet ist ein Metamuster. Es ist ein Muster von Mustern. Und genau dieses Metamuster definiert die weitreichende Verallgemeinerung, daß es in der Tat Muster sind, die verbinden . (P.-W. Gester und G. Bateson 1979)


Dies ist die auf Coaching und Biographien angewandte zentrale Lebensfrage von Goethes Faust und seinem Gretchen: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ und nach des "Pudels Kern".

 

Unter anderem auch deshalb heißt das missing-link-institut, missing-link-institut, weil wir nicht nur genetisch, sondern auch in unserem Verhalten, sowohl als Individuen und insbesondere in Gruppen und Organisationen, unsere nahe Verwandtschaft mit den Primaten nicht verleugnen können, obwohl wir es immer wieder (vergeblich) versuchen. Auch wenn das fossile Missing Link, das den letzten Beweis für diese Abstammung liefert, bis heute nicht gefunden wurde. Die Molekulargenetik hat mittlerweile diese Lücke ausgefüllt.

 

Beobachtet man die vielstimmigen und vielfarbigen deutschsprachigen und europäischen Weiterbildungs-Landschaften in den Bereichen Coaching und Organisationsentwicklung, war ein Institut mit dieser biographischen Ausrichtung und Spezialisierung ein Missing Link.
Die Location des mli kann sich sicher ebenfalls zu den Missing Links zählen, es gibt nicht so viele Institute in so einer exklusiven Lage. Ein Think Tank und reflexiver Rückzugsraum umgeben von einer grandiosen Landschaft inmitten eines bezaubernden Parks.

So wurde Batesons ganzheitlich integratives Gedankengut in "Geist und Natur", als Erweiterung von Darwins Theorie nicht nur zu einer Leitidee des missing-link-instituts, sondern auch zum sinn- und überblickstiftenden Meta-Muster in meiner Biographie und bei der Wahl meines Arbeitsortes und Lebensmittelpunkts mitten in der Natur.

Wie hier im Photoalbum zu sehen ist.