de en fr
de

[MATRIX]-Navigationstafeln erschienen

 

2003 erschien von Gerhard Henschel das amüsante Buch: „Die wirrsten Grafiken der Welt“. In diesem Bestiarium sind Grafiken aus allen Lebensbereichen zu einer poetischen Ode über „Die reine Schönheit des Unfugs“ verdichtet. Vom psychischen Apparat, über die Großmeister Rudolf Steiner, Josef Beuys bis zur Schizophrenieforschung und den Gefühlen der Surfer ist die Weltklasse des Schaubild-Rokoko versammelt. Mein absoluter Spitzenreiter ist die Offenbarung Christi. Dieser unentbehrliche Leitfaden für die "himmlische Gemeindepsychiatrie" wäre ein Grund zur augenblicklichen Rückkehr in den Schoß der Kirche. Durch diese Schaubilder sollte ursprünglich ein rationales, hoch verdichtetes sekundärprozesshaftes Geschehen signalisiert werden, durch Henschels Zusammenstellung wird es jedoch zur hohen Schule des Primärprozesses im Bubble-Engineering. Dadurch werden diese Schaubilder ungewollt zu Spielformen der psychedelischen Kunst.
 
Henschels Warnungen haben mich natürlich nicht abgehalten, endlich sinnstiftende Schaubilder zu konstruieren, die nicht von der komplexitätsreduzierenden Unsinnsverdichtung befallen sind, nämlich: Die Navigationstafeln zum [MATRIX]-Coaching. Im Spätherbst habe ich die [MATRIX]-Navigationstafeln A und B veröffentlicht. Auf der einen Seite gibt es eine Gesamtübersicht der [MATRIX]-Verfahren I, II und III, auf der anderen Seite ist ein Interviewleitfaden zur [MATRIX]. Beide Tafeln dienen der übersichtsstiftenden Navigation im komplexen [MATRIX]- Beratungsprozess und zur Bestimmung der Interviewkoordinaten.
Die Navigationstafeln gibt es in drei Formaten: In Postkartengröße, als Vademecum für die Westentasche, als Tischvorlage in DIN A4 oder als Unterlage für das Frühstücksset in DIN A3. Die Navigationstafeln sind beidseitig im Querformat vierfarbig bedruckt und zweiseitig heißlaminiert, fälschungssicher, wasserbeständig, abwaschbar und damit auch zum vertieften Studium in der Badewanne geeignet. Weitere Navigationstafeln werden 2010 folgen. Die Tafeln können im mli Shop bestellt werden.
 November 2009

 

[MATRIX]-Seminar Oktober 2009

Das letzte offene [MATRIX]-Seminar für dieses Jahr ist gerade zu Ende gegangen. Auch dieses Jahr war das Seminar mit sechs TeilnehmerInnen aus dem psychotherapeutischen Feld, der Verwaltung und dem Management ausgebucht. Die einhellige Meinung der TeilnehmerInnen war, von diesem Seminar und den Verschreibungen gut und viel profitiert zu haben. Das spiegelte sich in der Seminarbewertung auf den Rückmeldungsfragebögen für die Psychotherapeutenkammer mit der Gesamtbewertung von 1,16 wider. Das ist zwar besser als "Gut", aber noch kein volles "Sehr gut" und "leider" haben die TeilnehmerInnen damit vollkommen Recht, denn es gibt noch allerlei an diesem Seminar und an den [MATRIX]-Modellen zu optimieren, das werde ich in diesem Winter in die Tat umsetzen.

Ein Teilnehmer schrieb nach dem Seminar: "Ich möchte mich bei dir, lieber Peter, nochmals herzlich für das intensive Seminar bedanken." Eine andere Teilnehmerin schrieb: "Dir Peter, sei an dieser Stelle nochmal besonders gedankt für Deine humorvollen "kongenialen" verbal brilliant gesetzten 'Watschn', die mal mehr mal weniger weh tun, aber dafür hoffentlich auch was bewirken werden.". Ein dritter Teilnehmer schrieb: "Die drei Tage waren wie drei Stunden für mich, ich bin dir zu tiefem Dank verpflichtet und komme nächstes Jahr wieder."

Zu den nächsten [MATRIX]-Seminaren "Fit für die Zukunft" geht es hier lang: Click!

 Oktober 2009

 

 

Nachhall zum Stimmanalyseseminar September 2009

 Musik die Sprache der Leidenschaft.

Richard Wagner

Instrumente zur Gesprächssteuerung
Intuition
Exploration Navigation

 

Nun ist es schon wieder ein Jahr her, dass das letzte Stimmanalyseseminar stattgefunden hat. Auch dieses Jahr war das Seminar wieder ausgebucht und die TeilnehmerInnen waren mit der Frage gekommen, wie weit kann und darf ich meinen Ohren trauen, was kann ich mit der Stimmanalyse alles anfangen und bewirken, wozu nutzt das. Bei herrlichstem Herbstwetter und warmen Sonnenschein fand das Seminar statt, wir konnten abends sogar noch vor dem Institut grillen.

Mittlerweile hat sich bei den Wissensseminaren des mli der Ablauf bewährt, am ersten Seminartag eine theoretische Druckbetankung durchzuführen. Druckbetankung bedeutet, wie beim Boxenstopp in der Formel I, in kürzester Zeit wird ein Maximum von „Stoffen“ mit hoher Präzision „übertragen“. Dazu wird auf dem 55 Zoll (1,40 cm) großen LCD-Bildschirm eine multimediale Präsentation mit animierter Theorie, Filmen, Musik- und Stimmbeispielen abgefahren. Ich habe diesen Sommer eine 150-seitige Theorie zur Stimmanalyse geschrieben. Diese wurde den TeilnehmerInnen als Ringbuch und auch als Softcopy überreicht.

Am zweiten Tag wurde dann am Beispiel von Van Morrison der Zusammenhang zwischen biographischen Ereignissen und der Stimme genau dargestellt und erläutert. Die Stimme von Van Morrison ist mittlerweile über 40 Jahre dokumentiert.

Als Abendfilm haben wir "Die Suche nach dem Einklang", eine Dokupropagandasoap der letzten Asienreise der Berliner Philharmoniker, analysiert und dabei insbesondere das stimmlich und gestisch vollmundige Auftreten des Dirigenten Simon Rattle in Relation zur "Abhängigkeit seines Klangkörpers" von "Staatsknete" hingewiesen. Das war deshalb besonders interessant, weil Niklas Trüstedt Orchestermitglieder als "Teilnehmer" seiner "Musiksupervison" bekannt waren.

Am dritten Tag haben wir die Stimmen einiger TeilnehmerInnen analysiert. Ich habe zudem in einer ausführlichen Demonstration gezeigt und genau erklärt, wie man das Feedback des Stimmklangs zur Steuerung und Hypothesenbildung im Beratungsgespräch nutzt und dadurch in wesentlich kürzerer Zeit und mit größerer Treffsicherheit als normalerweise zu den entscheidenden Gesprächspunkten kommt. Die "minimal cues" in der Ericksonschen Hypnotherapie sind im Vergleich mit den stimmanalytischen Hinweisen relativ unpräzise Hinweise zur Gesprächssteuerung und Hypothesenbildung.

An allen Tagen wurden im Park des mli von Niklas Trüstedt Hör- und Stimmübungen durchgeführt, sowie kleine Gambenkonzerte aufgeführt, die bei den TeilnehmerInnen auf große Resonanz stießen.

In den Rückmeldebögen für die Psychotherapeutenkammer wurde der Workshop durchschnittlich mit der Note 1,1 bewertet. Bemängelt wurde, dass nicht jetzt schon ein Termin für ein Aufbauseminar feststeht, bei dem es überwiegend um Gesprächssteuerung durch das Stimmenfeedback gehen würde. Wir arbeiten daran. Der Film zur Stimmanalyse wird im ersten Quartal 2010 fertig sein.

Das nächste Stimmanalyseseminar findet statt vom 24. - 26. September 2010 (Fr-So).

 Oktober 09

 

 

[MATRIX] als Marke durch das Patentamt geschützt

In den letzten Jahren habe ich vom territorigramm angefangen über das HISTORIODRAMA, das cybernetic-cinema©, bis zum Coaching-Club©, und weitere Methoden, Verfahren erfunden oder Internetplattformen kreiert. Die Zusammenfassung finden Sie unter den Brands/Verfahren hier auf der mli Homepage. Wenn man etwas erfindet, kann man ein Patent bzw. eine Marke anmelden, das wollte ich schon immer mal. Da ich mit der [MATRIX] Beratung Coaching Psychotherapie als Dachmarke und Trademarktherapie meiner ganzen Erfindungen noch einiges vor habe, habe ich die [MATRIX] als Marke beim deutschen Patentamt schützen lassen. Das ist nun ohne Widerspruch mit Wirkung August 2009 uneingeschränkt der Fall. Damit kann die [MATRIX] und was so dazu gehört nicht mehr ohne mein Einverständnis genutzt werden. Das Einverständnis zur Nutzung der [MATRIX]-Modelle erteile ich auf individuelle Anfrage oder beim Nachweis der entsprechenden Qualifikationen natürlich gerne. Diesen Nachweis erwirbt man am einfachsten durch die Marix-Coaching Weiterbildung am mli. Der nächste Kurs startet im Oktober 2010. Die ersten Anmeldungen für nächstes Jahr liegen schon vor.

 Oktober 09

   

Hohe Ehrung für mildtätige Partnerorganisation des mli in Sri Lanka

Susanne Loos - meine frühere Schulkameradin - wurde zusammen mit ihrem Mann diesen Sommer vom höchsten Priesterrat in Sri Lanka für ihr gemeinnütziges Stiftungswerk die Jayawickreme Foundation ausgezeichnet. Das ist in sofern besonders bemerkenswert, da sie als erste Frau in Sri Lanka diese Ehrung erfahren hat. Dafür musste die traditionelle Zeremonie extra um eine Gendervariante bei der Vergabe des Ehrennamens erweitert werden. Sie erhielt den Titel: "Sri Rohana Prasadini". Der Sanskrit Name bedeutet "Bewunderung für jemand, der mit Freude gibt", dem kann ich mich nur anschließen. Damit erhält Susanne Loos zum wiederholten Male eine hohe Auszeichnung für ihr mildtätiges Werk, u.a. von der „United Organization of all Island Communities – Sri Lanka“, die sie als erste Ausländerin mit dem hohen Ehrentitel „Deshamanya“ ehrte. 2006 hielt sie einen weit beachteten Vortrag über die Situation der alten Menschen nach Tsunami vor dem Sozialkomitee der UNO in New York und bekam den Friedenspreis der Kirchheimbolandener Friedenstage. Die letzten Jahre hatte sich Susanne neben den üblichen Aufgaben, wie Kindergarten, Schul- und Häuserbau, Bildung und Beschulung besonders um die Tzunami Opfer in Sri Lanka gekümmert. Ich habe höchsten Respekt vor Susannes Arbeit, zumal die Umstände, unter denen sie ihre Arbeit macht, alles andere als einfach und leicht sind.

Ich bin froh, dass ich diese außergewöhnliche Frau kenne und dass das mli sich Partner der Jayawickreme Foundation nennen darf.

Deshalb bitte ich darum, wer ein paar Groschen oder besser €uro entbehren kann, könnte diese für den guten Zweck spenden. Die Spenden kommen garantiert bei den Hilfsbedürftigen an und versickern garantiert nicht in dunklen Verwaltungskanälen, die Spenden sind zudem beim deutschen Fiskus abzugsfähig.

 September 09

 

Das Missing Link nach 170 Jahren überraschend "gefunden"

Im Juni, pünktlich mitten im Darwinjahr, tauchte ganz plötzlich das fossile missing link auf. Gefunden wurde es in der Schublade eines Sammlers. Wer hätte das 47 Millionen Jahre (frühe mittlere Eozän, Lutetium) alte versteinerte Skelett eines Junghalbaffen in einer Schublade vermutet? Hatten wir doch alle gedacht, dass es irgendwo under African skies or sands sein Leben fristet. Sein individueller Name "Ida" wurde mit dem Gattungsnamen "Darwinius" belegt. Ida stammt aus der Gruppe Messel bei Darmstadt. Die norwegische Forschergruppe um Jørn H. Hurum vom Naturhistorischen Museum der Uni Oslo feierte die Entdeckung als achtes Weltwunder und machte den (un-)sinnigen Vergleich mit dem Fund der Arche Noah.

Die Umstände, wie "Ida" aus der Schublade des Sammlers über einen Zwischenhändler (zu welchem Preis?) in die Hände der Forscher gelangt ist, sind höflich ausgedrückt äusserst dubios. Ebenso unklar ist, wie "Ida" in der Schublade des Sammlers gelandet ist. Der Sammler soll angeblich den Wert von "Ida" nicht erkannt haben (ha, ha) und deshalb habe "Ida" zwanzig Jahre unerkannt im Dunklen seiner Schublade vor sich hin "vegetiert". Wer hat den guten Mann am Ende dann doch noch aufgeklärt, welcher Schatz in seiner Sammlung schlummert, fragt man sich. Bis jetzt scheint aber das vereinbarte Stillschweigen über die Umstände zu halten. Diese sicher amüsante(n) Geschichte(n) wird/werden dann wohl leider erst demnächst erzählt.

 August 09

 

Literaturliste zur Evolution

Das Online Antiquaritat Abebooks hat zum 200-sten Geburtstag von Charls Darwin, dem namensgebenden Patron des missing-link-instituts, eine wunderschöne und zugleich kuriose Liste der erhältlichen Originalwerke und Nachdrucke publiziert. Die englische Originalausgabe "On the Origin of Species" von 1859 wird da für schlappe 125.761,63 € angeboten, was nur für die Bedeutung der Evolutionstheorie und des missing link spricht. Ich musste mich leider mit der deutschen Wiederauflage für 49.90 € begnügen. Ein einseitiger Originalbrief an einen Lieferanten, 1881 von Darwin (ein Jahr vor seinem Tod) geschrieben, ist mit 3.715,68 € vergleichsweise günstig. Interpolierte man den Briefpreis auf das Originalmanusskript, ist der Brief dann natürlich wieder sehr preiswert, denn das Originalmanuskript käme (bei 520 Seiten) auf 1.9 Millionen €. Originalausgabe und Brief sind ebenfalls preiswerte Exponate, wenn man bedenkt, was eine Dampfmaschine aus der Zeit von Darwin kosten würde, aber wer braucht so was? But it would be nice to have.

 August 09

 

Akkreditierung der Weiterbildung des mli bei der LPK BW

Die Fortbildungen des mli wurden ab 2009 von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg in Stuttgart als Fortbildung anerkannt, pro dreitägiger Veranstaltung werden 24 - 30 Fortbildungspunkte angerechnet. Diese Akkreditierungen wurden auch von der Landesärztekammer (LÄK BW) anerkannt. Für die aktuellen Veranstaltungen wird die Akkreditierung jeweils vom mli beantragt.

 Juli 09

 

[MATRIX]-Coaching auf Wikipedia

In der freien Online Enzyklopädie Wikipedia findet - unter dem Stichwort "Systemisches Coaching" - das [MATRIX]-Coaching als postsystemisches Coaching-Modell Erwähnung und wird in einem Abschnitt kurz beschrieben.

 Juni 09

 

Anerkennung als Supervisor und Selbsterfahrungsleiter der LPK BW

Im Juni 09 hat mich die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg in Stuttgart als Supervisor für die drei Verfahren Systemische Therapie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie und systemsiche Selbsterfahrung anerkannt. Die Qualifikationen dazu hatte ich schon vor zehn Jahren bei meiner Approbation als psychologischer Psychotherapeut (mit dem Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes). Ich hätte es nur damals schon beantragen müssen, das ist jetzt geschehen.

 Juni 09

 

Verschreibungen als Schlüsselintervention

Im Juni 2009 habe ich erstmalig den dreitägigen Workshop „Verschreibungen als Schlüsselintervention für Beratung, Coaching und Therapie“ durchgeführt. Elf Teilnehmer mit langjähriger Beratungs- und Coachingerfahrung aus unterschiedlichen Berufsfeldern in Firmen, Non-Profit Organisationen und freier Praxis haben an dem Workshop teilgenommen. Ein 33-jähriger Mann mit einem ausgesprochen interessanten Lebensweg hatte seine Matrix sehr gut vorbereitet und sich als Live-Probeverschreibungsmandant zur Verfügung gestellt.
Nach einem strukturierten und umfassenden Input zu Verschreibungen (theoretische Druckbetankung) am ersten Workshoptag, wurden abends am Beispiel eines Peter Sellers (Pink Panther) Films die Risiken und Fallstricke von Interventionen (mit einem Augenzwinkern) erläutert. Am zweiten Tag wurde dann die Biographie des Live-Mandanten mit dem [MATRIX]-Modell analysiert und diskutiert. Im Anschluss leitete jeder Workshopteilnehmer von dieser Analyse seine Hypothesen ab und entwickelte daraus seine Verschreibung.

Einige Teilnehmer, die das [MATRIX]-Modell noch nicht kannten, waren zunächst über den hohen Komplexitätsgrad der [MATRIX] erstaunt und fragten sich, ob und wie diese Komplexität und biographische Einblickstiefe im Coaching gehändelt werden kann. Die Fragen dazu und Skepsis darüber konnte ich nicht nur erklärungsstiftend beantworten und theoretisch ableiten, sondern in der anschließenden Live-[MATRIX] auch praktisch demonstrieren und zeigen zu welch rasanter Übersichtsbildung sich die Exploration in kurzer Zeit auf die entscheidenden biographischen Metamuster fokussieren lässt; wenn die Exploration sich von den Prinzipien des [MATRIX]-Modells leiten lässt und dabei von Verstand, Herz, Humor und Witz begleitet wird.

Ab dem zweiten Tag spielte auch noch das Wetter mit und der Workshop konnte als sonnenbestrahlter Open-Air-Workshop vor der historischen Fassade des missing-link-instituts fortgesetzt werden. Das gab dem Workshop noch das letzte Quentchen Thrill, besser gehts nicht.
Der Workshop mit einer guten Mischung aus Theorie, Praxis, Live-Beratungsdemonstration und umfangreichen Seminarunterlagen ließ die Teilnehmer äusserst zufrieden und bereichert nach Hause fahren. Das Catering wurde in bewährter Manier von Mme. Carabin durchgeführt. Ab August gibt es zum Workshop einen kleinen Film und der Stimmanalyse Film kommt dann auch. Das nächste Verschreibungsseminar findet statt vom 03. bis 05. Juni 2010 (Do-Sa).

Stimmen zu diesem Verschreibungsworkshop.

 Juni 09

 

Senior Coach im

Nachdem ich neben meinem Coaching-Club, dem ländlichen Tennisverein (hier) in Ban de Laveline und der Psychotherapeutenkammer in Stuttgart keinem weiteren Club, Verband oder Verein angehören wollte, habe ich mich nach langjährigem Zögern im Frühjahr 2009 doch entschlossen, dem Deutschen Bundesverband Coaching e.V. DBVC beizutreten. Eigentlich wollte ich weiter das Motto von Groucho Marx (dem witzigsten Mann Hollywoods) beherzigen: "Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt".

Dazu musste ich mit zwei DBVC Mitgliedern (Ulrich Dehner und Horst Krämer) ein sogenanntes Aufnahmegespräch absolvieren, bei dem ich bzgl. Kompetenz und Seriosität interviewt wurde. „Gutachter“ müssen natürlich damit rechenen auch begutachtet zu werden. In der Nachreflexion muss ich feststellen, dass das Gespräch insbesondere von dem einem der beiden Herren in einer Art und Weise geführt wurde, die mir vom Beziehungsangebot und Verhalten wenig zugesagt hat. Das Verhalten des anderen Herren war korrekt. Ich habe mir geschworen, dass werde ich mir nicht wieder „passieren lassen“.

Wenn ich meine Veröffentlichungsliste abgarbeitet habe, könnte ich mich möglicherweise im DBVC ein bisschen in die Diskussion zur Theoriebildung und Praxis (wider die Tooligans) und insbesondere zu seinen Strukturen und Usancen einmischen.

Wer es übrigens noch nicht wusste, Simon, der Vater von Groucho Marx genannt "Frenchie", kam übrigens auch aus dem Elsass! Noch ein guter Grund, hier zu leben und zu arbeiten.

 Juni 09

 

Empirische Diplomarbeit zum [MATRIX]-Coaching mit "sehr gut".

Diplom-Psychologin Annette Mayrock hatte vor einigen Jahren, als sie noch Studentin war in Heidelberg, ein Praktikum bei der igst gemacht. Im Praktikum hatte sie Feuer für die [MATRIX] gefangen und beschlossen, darüber ihre Diplomarbeit zu schreiben, wenn ich ihr entsprechende Videobänder mit [MATRIX] Gesprächen zur Verfügung stellen würde. Dieses langwierige und schwierige Projekt hat Annette jetzt mit sehr gut abgeschlossen und am Institut für Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eine qualitative Untersuchung zur biographischen Selbstpräsentation und Selbstoffenbarung - Self Disclosure ist der Fachterminus - im Coaching mit dem [MATRIX]-Modell abgeliefert. Zur biographischen Selbstpräsentation oder dem biographischen Fingerabdruck gab es bisher keine qualitativen Untersuchungen. Annette hat die komplexen Fragestellungen und das umfangreiche Kategoriensystem, das den üblichen Umfang einer Diplomarbeit überschreitet, eigenständig entwickelt (Hut ab). Mit inhalts- und sequenzanalytischen Methoden wurden fünf Coaching-Gespräche detailliert analysiert. Diese Gespräche wurden von mir 2003/4 (noch vor der regelmäßigen Applikation von Verschreibungen) mit dem [MATRIX]-Modell in unterschiedlichen Kontexten geführt.
Auf Seiten meiner Mandanten wurden neben den eher üblichen Kategorien Berufswahl, beruflicher Werdegang und berufliche Zukunft zusätzlich biographische und strukturelle Beschreibungen des familiaren Lebenszyklus, prägende Lebensereignisse, Charakterisierung, Beziehungen und Konflikte von Familienmitgliedern, Geschwisterkonstellationen, Partnerschaften und das Freundes- und Umweltsystem untersucht. Diese Selbstoffenbarungskategorien wurden zu den Hauptkategorien beschreibende, bewertende und reflektierende Selbst-Offenbarung zusammengefasst und genau analysiert.
Auf Seiten des Coaches, also auf meiner Seite, wurde untersucht, wie die Gesprächskategorien aktives Zuhören, Unterstützung, Fragen, Klärungen, Erklärungen, eigene Selbstoffenbarungen, Direktiven, Konfrontationen, Interpretationen, Kommentare, als eine mündliche Vorform der Verschreibungen wirken.
Zur genauen Einsicht in die Gesprächsdynamik und ihre Implikationen bei der Beratung bei biographischen Selbstoffenbarungsprozessen im Rahmen der [MATRIX] und als Grundlage für weitere Untersuchungen und Forschungen kann die Diplomarbeit bei Annette Mayrock gegen einen Selbstkostenbeitrag von 20 € als pdf bestellt werden.

 Mai 09

 

Leit(d)artikel

Im Coaching-Club ist ein längerer Leidartikel zu den Themen:

Die Havarie einer „Expertin“ in der Oliver Geissen Show und der theoriearme Jahrmarkt der Eitelkeiten.
Beobachtungen, Argumente, lockeres und strenges Denken, die Weisheit des Rock ’n’ Roll und Uta-napischti der Coach von Gilgamesch. Zum Leidartikel

 März 09

 

Artikel zur [MATRIX]-Weiterbildung in der Trainingaktuell

In der neuen Trainingaktuell (20. Jahrgang 3/2009, 2. März 2009, S. 21) ist ein zusammenfassender Artikel von Svenja Gloger über die [MATRIX] erschienen. Der Artikel kann hier downgeloaded werden.
 März 09

 

Charles Darwin zum 200-sten "Geburtstag"

Am 12. Februar 1809 wurde der namengebende Patron des missing-link-instituts geboren. Er hätte jetzt seinen 200-sten Geburtstag gehabt. Deshalb wurde 2009 als Darwin Jahr ausgerufen. Wir werden dieses Jahr folglich noch einiges über Darwin zu hören bekommen. 1835 sechsundzwanzig Jahre nach Darwins Geburt wurde das missing-link-institut gebaut, da war Charles Darwin schon auf seiner epochalen Forschungsreise mit der HMS Beagle. Nach den frühen Forschungsreisen von Kolumbus, Vasco da Gama und Magellan, den dramatischen von Amundsen, Scott und Shackelton war der Verlauf dieser Expedition eher unspektakulär. Aber es war eine der wirkungsmächtigsten und wirkungslängsten Forschungsreisen. Darwins Hauptwerk, "Die Entstehung der Arten", erschien wiederum erst fünfundzwanzig Jahre später, 1860 (München?). Da war Darwin schon 51 Jahre alt. Der Terminus missing link wurde von ihm um 1840, fünf Jahre nach der baulichen Grundsteinlegung des Instituts erstmalig erwähnt.

Wir gratulieren und Charly würde beim Frohlocken auf Wolke Sieben sicher wohlwollend unsere Grüße entgegennehmen, wenn er denn geglaubt hätte, dass wir von Gott gemacht sind und nicht umgekehrt und dummerweise auch noch vom Affen abstammen, was ja Gott sei Dank nur in seltenen Fällen bemerkbar wird.

Eine Radioumfrage unter hessischen Schüler "Wer ist Charles Darwin?" gibt allerdings schwach signifikante Hinweise, dass die Verwandtschaft zum Affen doch noch viel näher ist, als von Darwin postuliert:

Antworten: "Keine Ahnung - Leadsänger einer Countryband - ein Freiheitskämpfer - irgendso ein Typi - ein Nobelpreisträger für Chemie - Minister bei Barack".

Lesen Sie auch: Warum das missing-link-institut.

 Februar 09

 

News 2008: Click

News 2010: Click