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Meist werde ich nicht nach meinen Referenzen, sondern nach meinem Hund gefragt. Möglicherweise aus der Sorge, ob jemand, der heutzutage im Geschäftsleben relativ häufig mit Hund unterwegs ist, überhaupt noch Kunden hat und Referenzen bekommt.
Seit mehr als zehn Jahren bin ich auf den Hund gekommen. Es sind Bouviers de Flandre. Ihre Aufgabe ist es über das missing-link-institut zu wachen. Bouviers sind sehr ruhig, das ist in den Veranstaltungen und unterwegs von Vorteil.
Dies ist Diego, er ist nach Elchi und Hannes schon mein dritter Bouvier. Sein Spitzname ist Zoffel. Ein Kompositum aus Zottel und Stoffel. Seine gefährlichste Waffe sind seine würzigen Fürze, die sind nicht jedermanns Sache.
Böse Zungen behaupten, er sei meine 64 K Speichererweiterung, ich nutzte ihn vorwiegend als "Argumentationsverstärker". So wurde der Hund bei mir zu dem, was bei Karl Lagerfeld die Brille mit Zopf und bei Udo der Hut.
In den Firmen erkundigt man sich meistens, wenn er mal nicht mit dabei ist, nach seinem Wohlbefinden. Nach meinem Wohlbefinden hat sich noch niemand erkundigt, da heißt es nur: „Geht’s gut?" Und jeder erwartet ein „Ja“ und keine Wasserstandsmeldung über meine Befindlichkeit.

Ich soll schließlich außer durch meinen Hund keine weiteren Probleme machen, sondern Probleme lösen.